22.10.2026

Zeitumstellung: Sicherheitscheck für Elektroinstallationen

Die AG Elektroinstallationssysteme empfiehlt einen regelmäßigen Sicherheitscheck, um elektrische Gefahren und Brandrisiken frühzeitig zu erkennen.

Wenn am 25. Oktober die Uhren auf Winterzeit umgestellt werden, erinnern viele Organisationen daran, Rauchwarnmelder zu überprüfen oder Batterien zu wechseln. Die AG Elektroinstallationssysteme, ein Netzwerkpartner des FEEI, empfiehlt, diesen Termin auch für einen umfassenden Sicherheitscheck der elektrischen Anlagen zu nutzen.

Laut der Brandschadenstatistik der österreichischen Brandverhütungsstellen zählen Defekte im Zusammenhang mit elektrischer Energie weiterhin zu den häufigsten Brandursachen in Österreich. Beschädigte Leitungen, mangelhafte Kontakte oder Verschleiß können über Jahre unbemerkt bleiben und im schlimmsten Fall Brände auslösen.

Besonders in älteren Gebäuden lohnt sich daher ein regelmäßiger Blick auf den Zustand der Elektroinstallation. Wer Umbauten plant, zusätzliche elektrische Verbraucher installiert oder sein Zuhause mit Photovoltaik, Speicherlösungen oder Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge erweitert, sollte die bestehende Installation von einer Elektrofachkraft überprüfen lassen. Die zunehmende Elektrifizierung stellt höhere Anforderungen an die Sicherheit von Gebäuden und macht moderne Schutzmaßnahmen wichtiger denn je.

AFDD als zusätzlicher Schutz vor elektrisch verursachten Bränden

Während Fehlerstromschutzschalter und Leitungsschutzschalter vor vielen elektrischen Gefahren schützen, können sogenannte Fehlerlichtbögen oft lange unentdeckt bleiben. Sie entstehen beispielsweise durch beschädigte Leitungen oder lockere Verbindungen und können zu gefährlichen Überhitzungen führen. Genau hier setzen Fehlerlichtbogen-Schutzeinrichtungen (AFDDs) an. Sie erkennen solche Fehler frühzeitig und schalten den betroffenen Stromkreis ab, bevor ein Kabel- oder sogar Gebäudebrand entstehen kann. Die AG Elektroinstallationssysteme empfiehlt daher, bei Neuinstallationen, Sanierungen und sicherheitsrelevanten Gebäudebereichen moderne Schutzkonzepte zu berücksichtigen und den Einsatz von AFDDs gemeinsam mit einer Elektrofachkraft zu prüfen.

Wer Risiken frühzeitig erkennt, kann elektrisch verursachte Brände vermeiden und Personen, Gebäude sowie Sachwerte besser schützen.

Weitere Informationen zu AFDDs finden Sie unter: https://www.feei.at/wp-content/uploads/2023/10/afdd-folder.pdf

Über die AG Elektroinstallationssysteme

Der Arbeitsgruppe Elektroinstallationssysteme im FEEI – Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie gehören die Unternehmen ABB, EATON, Legrand, Schneider Electric und Siemens an. Die Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit herstellerübergreifenden Themen wie Gesetzen und Verordnungen – zum Beispiel dem ArbeitnehmerInnenschutzgesetz, der Elektroschutzverordnung oder der Gewerbeordnung im Bereich der Elektroinstallationen – sowie mit sämtlichen Themen rund um die Gebäudesanierung und die OIB-Richtlinie 6.